Krankenpflege 26 - Ethische und hochwertige Pflege
Krankenpflege 26 - Ethische und hochwertige Pflege

Krankenpflege 26 - Ethische und hochwertige Pflege - Übungen

Ethik und Qualitätsversorgung


Übung 1: Ein Wort zuordnen

Anleitung: Ordnen Sie jedes Wort seiner Definition zu.

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die Schweigepflicht: Pflegekräfte dürfen persönliche Informationen nur mit Einwilligung weitergeben.
vertraulich behandeln: Daten so schützen, dass Unbefugte sie nicht lesen oder hören können.
die Einwilligung: Der Patient sagt nach der Information zustimmend Ja zur Behandlung.

Übung 2: Prüfungsvorbereitung (QR: Audio)

Anleitung: Lies den Text, fülle die Lücken mit den fehlenden Wörtern und beantworte die untenstehenden Fragen.

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Merkblatt: Datenschutz und ethisches Handeln in der Pflege

Fülle die Lücken aus: zustimmt, Privatsphäre, Würde, Qualitätsstandards, Respekt, Einwilligung, Nebenwirkungen, vertraulich, abgelehnt

(Merkblatt: Datenschutz und ethisches Handeln in der Pflege)

Auf unserer Station hat die der Patientinnen und Patienten Vorrang. Informationen aus der Pflegedokumentation werden behandelt und nur im Behandlungsteam weitergegeben. Gespräche über Diagnosen, Risiken oder sollten nicht im Flur oder im Aufzug geführt werden. Angehörige erhalten Auskunft nur, wenn eine vorliegt oder die Patientin bzw. der Patient dies ausdrücklich wünscht.

Bei Unsicherheit fragen Sie nach und dokumentieren Sie kurz, was besprochen wurde. und zeigen sich im Alltag: anklopfen, Vorhänge schließen, den Namen korrekt nennen und Entscheidungen erklären. Wird eine Maßnahme , prüfen Sie, ob die Person informiert und ob die Entscheidung die Sicherheit gefährdet. Bei Konflikten orientieren Sie sich an den Patientenrechten, an rechtlichen Vorgaben und an unseren ; melden Sie kritische Ereignisse oder mögliche Fehler frühzeitig an die zuständige Fachkraft.

  1. Welche konkreten Regeln nennt das Merkblatt, um die Privatsphäre der Patientinnen und Patienten zu schützen?

  2. Wie sollen Pflegekräfte vorgehen, wenn eine Maßnahme abgelehnt wird, und an welchen Vorgaben sollen sie sich bei Konflikten orientieren?

Übung 3: Hörverstehen

Anleitung: Hören Sie sich die Audioaufnahme an und beantworten Sie die Fragen.

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Heute hatte ich auf Station eine Situation, die mich an unsere Berufsethik erinnert hat. Eine Kollegin wollte im Flur laut über die Diagnose von Frau K. sprechen. Ich bat sie, das ins Dienstzimmer zu verlegen, wegen der Privatsphäre und der Schweigepflicht. Später lehnte Frau K. eine neue Schmerztablette ab. Ich erklärte ihr mögliche Nebenwirkungen und sagte, dass die Tablette nur nach ihrer Einwilligung gegeben wird. Am Ende dokumentierte ich alles und meldete den Vorfall für die Qualitätsstandards.
Wahr Falsch

Übung 4: Mehrfachauswahl

Anleitung: Wählen Sie die richtige Lösung

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1. Bevor ich die Patientin wasche, ___ ich den Ablauf und bitte um ihre Einwilligung.


2. Wenn ein Patient die Behandlung ablehnt, ___ wir das und informieren die zuständige Ärztin.


3. Ich ___ mich an die Schweigepflicht und gebe ohne Einwilligung keine Informationen an Angehörige weiter.


Übung 5: Dialogkarten

Anleitung: Übe das Gespräch mit deinem Lehrer oder deinen Mitschülern.

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Übung 6: Diskussionsfragen (QR: KI+)

Anleitung: Sprechen: übersetzen und antworten (QR: KI+)

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Nützliche Ausdrücke:

Wegen der Schweigepflicht darf ich ohne Einwilligung keine Details nennen. / Mir ist wichtig, dass Sie selbst entscheiden – ich erkläre Ihnen kurz die Vor- und Nachteile. / Ich dokumentiere das Gespräch und informiere die zuständige Pflegefachkraft oder Ärztin.

  1. Ein Angehöriger möchte Informationen über den Gesundheitszustand einer Patientin, aber sie hat nicht zugestimmt. Was sagen Sie, und wie schützen Sie die Privatsphäre?

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  2. Eine Patientin lehnt eine Maßnahme ab, die Sie für wichtig halten. Wie reagieren Sie respektvoll und wie sorgen Sie dafür, dass die Einwilligung wirklich informiert ist?

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Übung 7: Korrespondenz verfassen (QR: KI+)

Anleitung: Schreibe eine Antwort auf folgende Nachricht, die der Situation angemessen ist.

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Betreff: Kurzfrage zu gestern (Zimmer 12)

Hallo Frau Yilmaz,

gestern hat die Tochter von Herrn Krüger im Flur nach Laborwerten gefragt, während andere Patienten daneben saßen. Sie meinte, ihr Vater „will bestimmt, dass ich alles weiß“. Ich habe gesagt, dass wir das nur mit Einwilligung des Patienten und vertraulich machen dürfen (Stichwort Schweigepflicht).

Können Sie mir kurz schreiben, wie Sie die Situation erlebt haben und was wir beim nächsten Mal konkret tun sollen?

Viele Grüße
S. Neumann
Stationsleitung


Betreff: Kurzfrage zu gestern (Zimmer 12)

Hallo Frau Yilmaz,

gestern hat die Tochter von Herrn Krüger im Flur nach Laborwerten gefragt, während andere Patienten daneben saßen. Sie meinte, ihr Vater „will bestimmt, dass ich alles weiß“. Ich habe gesagt, dass wir das nur mit Einwilligung des Patienten und vertraulich machen dürfen (Stichwort Schweigepflicht).

Können Sie mir kurz schreiben, wie Sie die Situation erlebt haben und was wir beim nächsten Mal konkret tun sollen?

Viele Grüße
S. Neumann
Stationsleitung


Nützliche Redewendungen:

  1. Ich habe die Situation so erlebt, dass …

  2. Aus Respekt vor der Privatsphäre schlage ich vor, dass …

  3. Beim nächsten Mal könnten wir zuerst … und dann …

Hallo Frau Neumann,

ich habe die Situation gestern ähnlich erlebt: Die Tochter fragte laut im Flur nach den Laborwerten, sodass andere Patienten alles hören konnten. Ich fand das problematisch wegen der Privatsphäre und der Schweigepflicht.

Beim nächsten Mal schlage ich vor, die Angehörigen freundlich ins Zimmer oder in einen Besprechungsraum zu bitten. Vor der Weitergabe von Informationen fragen wir Herrn Krüger direkt nach seiner Einwilligung. Wenn er nicht zustimmt, erklären wir das ruhig und bieten an, später noch einmal mit ihm persönlich zu sprechen.

Viele Grüße
[Ihr Name]