Krankenpflege 21 - Medikamentenlehre und klinische Fertigkeiten
Medikamentenlehre und klinische Fertigkeiten
2. Übungen
Übung 1: Prüfungsvorbereitung
Anleitung: Lies den Text, fülle die Lücken mit den fehlenden Wörtern und beantworte die untenstehenden Fragen.
Auszug aus einer Pflegeanleitung: Medikamente, Injektion, Ernährung
Wörter zu verwenden: senken, Ernährungsadhärenz, Appetitverlust, Herz‑Kreislauf‑System, Gewichtsverlust, Muskelabbau, Mangelernährung, Ernährungsanpassung, Beta‑Blocker
(Auszug aus einer Pflegeanleitung: Medikamente, Injektion, Ernährung)
In unserer internistischen Station bekommen viele Patientinnen und Patienten . Diese Medikamente wirken auf das und können den Blutdruck . Vor der Gabe prüfen Pflegekräfte immer Kontraindikationen und mögliche Nebenwirkungen wie Schwindel oder sehr langsamen Puls.
Für eine intramuskuläre Injektion wählen Pflegekräfte je nach Muskelmasse und Injektionsvolumen eine sichere Stelle, zum Beispiel den Deltamuskel oder die ventrogluteale Region. Bei älteren Menschen achten sie zusätzlich auf Zeichen von , etwa ungewollten , oder . Wenn die schlecht ist, planen sie gemeinsam mit der Person eine Beratung zur und dokumentieren alle Beobachtungen im Pflegebericht.
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Warum bekommen viele Patientinnen und Patienten auf der internistischen Station Beta‑Blocker?
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Welche Kontrollen führen Pflegekräfte vor der Gabe von Medikamenten laut Text durch?
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Nach welchen Zeichen sollen Pflegekräfte bei älteren Menschen achten, um eine mögliche Mangelernährung zu erkennen?
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Wie können Pflegekräfte reagieren, wenn die Ernährungsadhärenz einer Person schlecht ist?
Übung 2: Dialogkarten
Anleitung: Wähle eine Situation aus und übe das Gespräch mit deinem Lehrer oder deinen Mitschülern.
Ärztin erklärt Betablocker und Risiken
Dr. Keller, Kardiologin: Anzeigen Herr Schmidt, bei Herrn Novak wollen wir einen Betablocker einsetzen, weil seine Herzfrequenz dauerhaft über 100 liegt und der Blutdruck trotz der bisherigen Arzneimittel zu hoch ist.
Herr Schmidt, Krankenpfleger: Anzeigen Alles klar, soll ich ihn vor der ersten Gabe noch einmal zu Schwindel, Asthma oder sehr langsamem Puls befragen, um mögliche Kontraindikationen und Risiken besser bewerten zu können?
Dr. Keller, Kardiologin: Anzeigen Ja, bitte, und erklären Sie ihm auch, dass er den Betablocker regelmäßig einnehmen muss und nicht plötzlich absetzen darf, sonst steigt das Risiko für Rhythmusstörungen.
Herr Schmidt, Krankenpfleger: Anzeigen Gut, ich berate ihn zu Nebenwirkungen wie Müdigkeit und kalte Hände und sage ihm, dass er sich sofort melden soll, wenn der Blutdruck zu stark abfällt oder er Atemnot beobachtet.
Dr. Keller, Kardiologin: Anzeigen Genau, und dokumentieren Sie seine Werte heute und in den nächsten Tagen, damit wir den Effekt des Arzneimittels und mögliche Probleme engmaschig beobachten können.
Offene Fragen:
1. Wie würden Sie einem verunsicherten Patienten in einfachen Worten erklären, wozu ein Betablocker eingesetzt wird und welche Nebenwirkungen er beobachten soll?
2. Wann würden Sie persönlich die Ärztin erneut ansprechen, wenn Sie bei einem Patienten unter Betablockern Veränderungen bemerken?
Übung 3: Schreibübung
Anleitung: Beschreiben Sie in 8 bis 10 Sätzen eine Pflegesituation aus Ihrem Alltag, in der Sie entweder mit Medikamentengabe oder mit Mangelernährung und Ernährungsberatung zu tun hatten.
Nützliche Ausdrücke:
In meiner Station erlebe ich oft, dass … / Bevor ich das Medikament gebe, kontrolliere ich … / Typische Zeichen sind zum Beispiel … / Gemeinsam mit der Patientin oder dem Patienten habe ich besprochen, dass …