Krankenpflege 8 - Chronische Krankheiten
Chronische Krankheiten
2. Übungen
Übung 1: Writing correspondence
Anleitung: Write a reply to the following message appropriate to the situation
Notiz / Eintrag im Übergabebuch: Du arbeitest als Pflegekraft auf einer Station in Deutschland und bekommst eine kurze schriftliche Übergabe von der Stationsleitung. Antworte schriftlich, wie du die Beobachtung und Pflege bei dieser Patientin planst.
Übergabe – Frau Keller, Zimmer 12
Frau Keller hat COPD und eine chronische Herzinsuffizienz. Im Moment ist sie im stabilen Zustand, aber sie berichtet manchmal Atemnot beim Gehen auf dem Flur. Beine sind leicht geschwollen (Ödeme).
Bitte heute:
- Zustand überwachen (Atmung, Beine, Müdigkeit)
- darauf achten, dass sie ihre Medikamente einnimmt
- bei Verschlechterung den Arzt informieren (z.B. starke Atemnot oder mehr Schwellung)
Danke,
Ihre Stationsleitung Frau Braun
Übergabe – Frau Keller, Zimmer 12
Frau Keller hat COPD und eine chronische Herzinsuffizienz. Derzeit ist sie in einem stabilen Zustand, berichtet aber gelegentlich über Atemnot beim Gehen im Flur. Die Beine sind leicht geschwollen (Ödeme).
Bitte heute:
- Zustand überwachen (Atmung, Beine, Müdigkeit)
- daran achten, dass sie ihre Medikamente einnimmt
- bei Verschlechterung den Arzt informieren (z. B. starke Atemnot oder zunehmende Schwellung)
Danke,
Ihre Stationsleitung Frau Braun
Verstehe den Text:
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Welche Probleme und Symptome hat Frau Keller im Moment, und sind sie stabil oder akut?
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Was soll die Pflegekraft heute konkret bei Frau Keller tun, und wann soll sie den Arzt informieren?
Nützliche Redewendungen:
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vielen Dank für Ihre Information. Ich werde …
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ich beobachte besonders …, und informiere den Arzt, wenn …
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außerdem kann ich der Patientin anbieten, dass …
vielen Dank für Ihre Information zu Frau Keller in Zimmer 12.
Ich werde ihren Zustand regelmäßig überwachen: Atmung, Beine und Müdigkeit. Ich achte darauf, dass sie ihre Medikamente wie verordnet einnimmt. Ich frage sie auch nach Atemnot beim Gehen auf dem Flur.
Wenn ich eine Verschlechterung bemerke, zum Beispiel starke Atemnot oder mehr Ödeme an den Beinen, informiere ich sofort den Arzt. Außerdem biete ich ihr bei Bedarf Hilfe beim Gehen und kurze Pausen an.
Mit freundlichen Grüßen
[Ihr Name]
Übung 2: Mehrfachauswahl
Anleitung: Wählen Sie die richtige Lösung
1. Bei einer Exazerbation von COPD atmet der Patient schwer und ich ___ die Medikation ___.
2. Wenn der Blutdruck sehr hoch ist, ___ wir die Ursache zuerst ___.
3. Bei stabiler Herzinsuffizienz ___ ich täglich das Gewicht und die Atemnot.
4. Wenn der Patient mit Demenz unruhig ist, ___ ich ihm ruhig den Pflegeplan.
Übung 3: Dialogkarten
Anleitung: Wähle eine Situation aus und übe das Gespräch mit deinem Lehrer oder deinen Mitschülern.
Kurzes Update bei der Visite
Krankenschwester Julia: Anzeigen Frau Schmidt hat eine bekannte Herzinsuffizienz, heute ist der Zustand nicht stabil, sie hat mehr Atemnot und die Beine sind stärker geschwollen.
Stationsärztin Dr. Weber: Anzeigen Danke, das klingt nach einer möglichen Dekompensation, wir müssen den Zustand eng überwachen und die Medikation anpassen.
Krankenschwester Julia: Anzeigen Ich habe schon die Vitalzeichen dokumentiert und auf weitere Symptome geachtet, zum Beispiel Müdigkeit und Schmerzen in der Brust verneint sie.
Stationsärztin Dr. Weber: Anzeigen Gut, bitte informieren Sie mich sofort, wenn sich die Atemnot weiter verschlimmert oder die Ödeme zunehmen.
Offene Fragen:
1. Was sagen Sie bei der Visite, wenn sich der Zustand eines Patienten mit Herzinsuffizienz plötzlich verschlechtert?
2. Welche zwei typischen Symptome von Herzinsuffizienz hören Sie oft auf Ihrer Station?
Gespräch mit Angehörigem über Demenz
Pflegefachmann Markus: Anzeigen Ihre Mutter hat eine chronische Demenz, aber im Moment ist der Zustand relativ stabil und sie wirkt heute ruhig.
Sohn Herr Keller: Anzeigen Ich mache mir trotzdem Sorgen, was passiert, wenn sich der Zustand plötzlich verschlechtert.
Pflegefachmann Markus: Anzeigen Wir achten täglich auf Symptome wie starke Unruhe oder Orientierungslosigkeit und passen dann den Pflegeplan und die Behandlung an.
Sohn Herr Keller: Anzeigen Gut zu wissen, danke, es beruhigt mich, dass Sie den Zustand so genau überwachen.
Offene Fragen:
1. Wie erklären Sie einem Angehörigen in einfachen Worten, was Demenz für den Alltag der Patientin bedeutet?
2. Auf welche zwei Veränderungen im Verhalten achten Sie bei einer Bewohnerin mit Demenz im Alltag besonders?
Übung 4: Auf die Situation reagieren
Anleitung: Übe zu zweit oder mit deiner Lehrkraft.
1. Du bist auf einer internistischen Station. Du erklärst einem neuen Patienten mit Diabetes kurz seine Situation und warum der Blutzucker wichtig ist. (Verwende: der Diabetes, der Blutzucker, die Medikation)
Bei meinem Diabetes
Beispiel:
Bei meinem Diabetes ist der Blutzucker manchmal zu hoch, deshalb nehme ich regelmäßig meine Medikation und kontrolliere den Wert.
2. Du arbeitest in der Ambulanz. Eine ältere Patientin mit COPD sagt: „Ich bekomme schlecht Luft.“ Du erklärst kurz, wie du jetzt hilfst. (Verwende: die COPD, die Atemnot, behandeln)
Wegen Ihrer COPD
Beispiel:
Wegen Ihrer COPD haben Sie jetzt Atemnot, ich setze mich zu Ihnen, erkläre ruhig die Atmung und wir behandeln Sie mit dem Spray und Sauerstoff.
3. Du rufst den Hausarzt für einen Patienten im Pflegeheim an. Der Patient hat Herzinsuffizienz und heute dicke Beine und mehr Atemnot. Du meldest die Veränderung. (Verwende: die Herzinsuffizienz, die Verschlechterung, die Flüssigkeitsretention)
Bei der Herzinsuffizienz
Beispiel:
Bei der Herzinsuffizienz sehe ich heute eine Verschlechterung, der Patient hat mehr Atemnot und wegen der Flüssigkeitsretention starke Ödeme an den Beinen.
4. Du sprichst mit der Tochter eines Patienten mit Demenz im Pflegeheim. Du erklärst kurz, wie ihr Vater im Moment ist und was ihr im Alltag macht. (Verwende: die Demenz, den Zustand beobachten, die Selbstfürsorge)
Mit der Demenz Ihres Vaters
Beispiel:
Mit der Demenz Ihres Vaters ist der Alltag manchmal schwierig, aber wir beobachten den Zustand genau und unterstützen ihn bei der Selbstfürsorge, zum Beispiel beim Waschen und Anziehen.
Übung 5: Schreibübung
Anleitung: Schreiben Sie 5 oder 6 Sätze über eine Patientin oder einen Patienten mit einer chronischen Erkrankung aus Ihrer Praxis oder Ihrem Praktikum und erklären Sie, auf welche Symptome Sie besonders achten.
Nützliche Ausdrücke:
Der Patient hat seit vielen Jahren … / Im Pflegeplan steht, dass … / Ich muss besonders auf … achten. / Bei einer Verschlechterung informiere ich sofort …