Krankenpflege 9 - Unterstützung von Senioren
Unterstützung von Senioren
2. Übungen
Übung 1: Prüfungsvorbereitung
Anleitung: Lies den Text, fülle die Lücken mit den fehlenden Wörtern und beantworte die untenstehenden Fragen.
Unterstützung im Seniorenheim
Wörter zu verwenden: Hilfestellung, Körperpflege, Sturzprävention, leichte, Bewegung, Blasenkontrolle, regelmäßig, Gleichgewicht, Patientin, Tagesablauf, wäscht
(Unterstützung im Seniorenheim)
Frau Keller ist Pflegefachkraft in einem Seniorenheim in Berlin. Heute besucht sie die 82-jährige Frau Braun in ihrem Zimmer.
Am Morgen hilft Frau Keller zuerst bei der . Frau Braun Gesicht und Hände selbst, aber beim Duschen braucht sie Hilfe. Danach zieht Frau Keller ihr frische Kleidung an und kontrolliert, ob die Patientin ihre gut spürt.
Dann sprechen sie über den . Frau Braun frühstückt oft spät und isst manchmal zu wenig. Frau Keller empfiehlt, zu essen und genug zu trinken. So hat Frau Braun mehr Energie für den Tag.
Nach dem Frühstück üben sie die . Frau Keller gibt beim Aufstehen. Frau Braun benutzt eine Gehhilfe. Gemeinsam gehen sie langsam über den Flur und trainieren das . Das ist wichtig für die .
Zum Schluss macht Frau Keller Übungen im Sitzen mit ihr: Arme heben, Füße strecken und beugen. Sie erklärt: Wenn Frau Braun sich jeden Tag ein bisschen bewegt, schläft sie oft besser und bleibt länger mobil.
-
Warum ist es für Frau Braun wichtig, regelmäßig zu essen und genug zu trinken?
-
Wie unterstützt Frau Keller die Patientin bei der Bewegung im Flur?
-
Welche Übungen machen Frau Keller und Frau Braun am Ende der Betreuung im Sitzen?
Übung 2: Mehrfachauswahl
Anleitung: Wählen Sie die richtige Lösung
1. Wie ___ Sie in letzter Zeit, stehen Sie in der Nacht oft auf?
2. Bitte ___ Sie langsam auf, ich helfe Ihnen beim Aufstehen.
3. Können Sie sich allein ___, oder soll ich Sie anleiten?
4. Ich ___ Sie, jeden Morgen ein paar ruhige Gleichgewichtsübungen zu machen.
Übung 3: Dialogkarten
Anleitung: Wähle eine Situation aus und übe das Gespräch mit deinem Lehrer oder deinen Mitschülern.
Morgendliche Pflege im Patientenzimmer
Pflegekraft: Anzeigen Guten Morgen, Frau Becker, wie haben Sie heute Nacht geschlafen? Ist Ihr Schlafrhythmus besser?
Frau Becker, Patientin: Anzeigen Guten Morgen, es war okay, ich bin nur oft aufgewacht, weil ich aufstehen und zur Toilette gehen musste.
Pflegekraft: Anzeigen Verstehe, ich helfe Ihnen gleich beim Aufstehen und bei der Körperpflege, und dann frühstücken wir in Ruhe.
Frau Becker, Patientin: Anzeigen Danke, mit Unterstützung fühle ich mich sicherer, ich habe ein bisschen Angst zu stürzen.
Offene Fragen:
1. Wie sieht Ihr Morgen zu Hause normalerweise aus? Erzählen Sie von Ihrem Aufstehen und Ihrer Körperpflege.
2. Welche Hilfe bei der Mobilität brauchen ältere Menschen Ihrer Meinung nach besonders oft?
Spaziergang mit Rollator zur Sturzprävention
Pflegekraft: Anzeigen Herr Schuster, wollen wir jetzt ein bisschen gehen? Ein kurzer Spaziergang mit dem Rollator ist gutes, leichtes Training.
Herr Schuster, Patient: Anzeigen Ja, aber ich habe Angst zu stürzen, meine Gehstrecke ist im Moment sehr kurz.
Pflegekraft: Anzeigen Ich gehe neben Ihnen und helfe Ihnen, wir machen langsam und Sie sagen mir bitte sofort, wenn etwas schmerzt.
Herr Schuster, Patient: Anzeigen Gut, danke, mit Ihrer Unterstützung traue ich mich, und vielleicht kann ich dann morgen schon ein paar Schritte mehr üben.
Offene Fragen:
1. Machen Sie selbst leichte Übungen oder Spaziergänge in Ihrem Alltag? Beschreiben Sie Ihre Routine.
2. Was können Sie tun, damit Sie oder andere zu Hause nicht so leicht stürzen?
Übung 4: Auf die Situation reagieren
Anleitung: Übe zu zweit oder mit deiner Lehrkraft.
1. Du kommst morgens ins Zimmer. Die Patientin ist wach. Du möchtest den Tagesablauf erklären und Hilfe bei der Körperpflege anbieten. (Verwende: der Tagesablauf, die Körperpflege, sich waschen)
Zu Ihrem Tagesablauf
Beispiel:
Zu Ihrem Tagesablauf: Zuerst helfe ich Ihnen bei der Körperpflege, dann können Sie sich waschen und anziehen und danach gibt es Frühstück.
2. Ein Patient sagt dir: „Ich habe in der Nacht schlecht geschlafen.“ Reagiere einfühlsam und frag nach seinem Schlafrhythmus. (Verwende: der Schlafrhythmus, ausreichend schlafen, aufwachen)
Wie ist Ihr
Beispiel:
Wie ist Ihr Schlafrhythmus im Moment? Wachen Sie oft in der Nacht auf oder können Sie ausreichend schlafen?
3. Du möchtest eine Seniorin motivieren, ein bisschen zu gehen. Ihr Gleichgewicht ist nicht so gut. Du bietest Gehhilfen an und erklärst, warum Bewegung wichtig ist. (Verwende: die Gehhilfen, die Bewegung, das Gleichgewicht)
Mit den Gehhilfen
Beispiel:
Mit den Gehhilfen können Sie sicherer gehen und Ihr Gleichgewicht trainieren. Ein bisschen Bewegung jeden Tag ist wichtig, damit Sie nicht so schnell stürzen.
4. Ein Patient isst sehr wenig und trinkt fast nichts. Du möchtest freundlich nach seiner Ernährung fragen und ihn zum regelmäßigen Essen motivieren. (Verwende: die Ernährung, regelmäßig essen, trinken)
Ihre Ernährung ist
Beispiel:
Ihre Ernährung ist im Moment sehr wenig. Es ist wichtig, dass Sie regelmäßig essen und genug trinken, damit Sie Kraft haben und sich besser fühlen.
Übung 5: Schreibübung
Anleitung: Schreiben Sie 5 oder 6 Sätze über eine Situation, in der Sie einer älteren Patientin oder einem älteren Patienten bei der täglichen Bewegung und Sturzprävention helfen.
Nützliche Ausdrücke:
Am Morgen helfe ich bei … / Die Patientin soll regelmäßig … / Wir üben zusammen … / Das ist wichtig, damit …