Krankenpflege 25 - kultureller Hintergrund
kultureller Hintergrund
2. Übungen
Übung 1: Prüfungsvorbereitung
Anleitung: Lies den Text, fülle die Lücken mit den fehlenden Wörtern und beantworte die untenstehenden Fragen.
Hinweisschild im Pflegeheim: Besser kommunizieren auf Station 3
Wörter zu verwenden: Rückfragen, Kommunikationsstil, Blickkontakt, Aussprache, kulturelle, Stereotypisierung, beruhigt, einfacher
(Hinweisschild im Pflegeheim: Besser kommunizieren auf Station 3)
Auf Station 3 wohnen viele ältere Menschen mit Hör- oder Gedächtnisproblemen. Bitte sprechen Sie langsam und in Sprache. Achten Sie auf deutliche , machen Sie kurze Sätze und lassen Sie Zeit für . Wiederholen Sie wichtige Informationen ruhig mehrmals.
Viele Bewohner kommen aus anderen Ländern. Zeigen Sie Sensibilität: Vermeiden Sie , erklären Sie Regeln geduldig und passen Sie Ihren an. Manche Menschen mögen direkten , andere empfinden das als unangenehm. Beobachten Sie die Reaktion Ihres Gegenübers und bleiben Sie flexibel. So entsteht Vertrauen, und die Bewohner fühlen sich ernst genommen und .
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Warum sollen die Pflegekräfte langsam sprechen und kurze Sätze benutzen?
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Wie können Pflegekräfte zeigen, dass sie kulturell sensibel sind?
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Welche Rolle spielt der Blickkontakt in diesem Text?
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Welche Strategien aus dem Text findest du in deinem Arbeitsalltag besonders wichtig, und warum?
Übung 2: Dialogkarten
Anleitung: Wähle eine Situation aus und übe das Gespräch mit deinem Lehrer oder deinen Mitschülern.
Gespräch mit schwerhöriger Bewohnerin
Pflegefachkraft: Anzeigen Guten Morgen, Frau Novak, ich bin die neue Pflegefachkraft auf Ihrer Station, ich spreche jetzt extra langsam und deutlich, hören Sie mich gut?
Bewohnerin Frau Novak: Anzeigen Ja, jetzt höre ich Sie besser, aber ich vergesse im Moment vieles, ich weiß oft nicht mehr, ob ich meine Tabletten schon genommen habe.
Pflegefachkraft: Anzeigen Das ist völlig in Ordnung, viele Menschen haben eine Erinnerungsschwäche, wir legen eine kleine Liste als Gedächtnisstütze ans Bett, dann können Sie sehen, wann Sie Ihre Medikamente bekommen haben.
Bewohnerin Frau Novak: Anzeigen Das hilft mir, danke, und wenn ich etwas nicht verstehe, können Sie es bitte noch einmal wiederholen?
Pflegefachkraft: Anzeigen Natürlich, sagen Sie mir einfach Bescheid, ich wiederhole es gern und achte auf meine Gestik und Mimik, damit die Kommunikationssituation für Sie klar bleibt.
Bewohnerin Frau Novak: Anzeigen So fühle ich mich sicherer und habe mehr Vertrauen, weil ich merke, dass Sie sich an meinen Unterstützungsbedarf anpassen.
Offene Fragen:
1. Wie passen Sie Ihre Kommunikation an, wenn ein Bewohner eine Hörbehinderung hat?
2. Welche kleinen Gedächtnisstützen könnten im Alltag für Bewohner mit Erinnerungsschwäche hilfreich sein?
Kulturelle Unterschiede im Angehörigengespräch
Pflegefachkraft: Anzeigen Herr Ali, danke, dass Sie da sind, mir ist wichtig, Ihre kulturelle Identität zu respektieren, deshalb frage ich lieber direkt: Möchten Sie, dass ich mit Ihnen eher direkt oder eher vorsichtig und indirekt über den Zustand Ihrer Mutter spreche?
Angehöriger Herr Ali: Anzeigen In unserer Familie spricht man über Krankheiten eher indirekt, aber ich lebe seit vielen Jahren in Deutschland und schätze die direkte Kommunikation, also sagen Sie mir bitte klar, was Sache ist.
Pflegefachkraft: Anzeigen Gut, dann versuche ich, klar zu informieren und gleichzeitig sensibel zu bleiben, und wenn etwas unklar ist, geben Sie mir bitte sofort Rückmeldung, damit wir mögliche kulturelle Unterschiede und Missverständnisse vermeiden.
Angehöriger Herr Ali: Anzeigen Das finde ich sehr respektvoll, ich merke, dass Sie auf nonverbale Kommunikation achten, zum Beispiel Ihre offene Körpersprache und Ihr Blickkontakt, das hilft mir, Vertrauen aufzubauen.
Pflegefachkraft: Anzeigen Wenn ich doch einmal ein Vorurteil zeige oder etwas unpassend wirkt, sagen Sie es mir bitte, nur so kann ich mich anpassen und den interkulturellen Austausch verbessern.
Angehöriger Herr Ali: Anzeigen Ja, das mache ich, und ich erkläre Ihnen gern, welche Rolle die Familie in unserem kulturellen Kontext spielt, damit wir gemeinsam eine gute Lösung für meine Mutter finden.
Offene Fragen:
1. Welche Rolle spielt die Körpersprache in interkulturellen Gesprächen im Pflegealltag?
2. Wie können Sie Missverständnisse vermeiden, wenn Ihr Gesprächspartner eine andere Kommunikationskultur hat?
Übung 3: Schreibübung
Anleitung: Schreibe 6 oder 8 Sätze darüber, wie du in deinem Arbeitsalltag mit Patientinnen/Patienten oder Bewohnerinnen/Bewohnern mit Hör- oder Gedächtnisproblemen klar und respektvoll kommunizierst.
Nützliche Ausdrücke:
In meinem Arbeitsalltag ist es wichtig, dass … / Besonders achte ich darauf, dass ich … / Für Patienten mit Hörproblemen mache ich … / Ich finde es hilfreich, wenn man …