Krankenpflege 14 - Ernährungsassistent
Ernährungsassistent
2. Übungen
Übung 1: Writing correspondence
Anleitung: Write a reply to the following message appropriate to the situation
E-Mail: Sie erhalten als Ernährungsassistent/in eine E-Mail von einer Kollegin aus der Spätschicht zu einer Bewohnerin mit Schluckstörungen und sollen darauf antworten und Ihr Vorgehen schildern.
Betreff: Trinkmenge und Essen bei Frau Keller
Hallo,
kurze Info für deine Frühschicht morgen: Frau Keller hat heute wieder Schluckprobleme gehabt und sich einmal leicht verschluckt. Deshalb bekommt sie nur noch pürierte Kost und angedickte Getränke.
Bitte morgen die Trinkmenge und die Ein- und Ausgabe-Liste (I/O) genau ausfüllen. Sie trinkt im Moment nicht ausreichend, wir müssen auf Dehydratation achten. Arzt und Pflegeleitung sind informiert.
Kannst du mir morgen kurz per Mail zurückschreiben, wie viel sie getrunken und gegessen hat und ob der Schlucktest vom Logopäden schon gemacht wurde?
Danke und lieben Gruß
Julia, Spätdienst
Betreff: Trinkmenge und Essen bei Frau Keller
Hallo,
kurze Info für deine Frühschicht morgen: Frau Keller hatte heute wieder Schluckprobleme und hat sich einmal leicht verschluckt. Deshalb bekommt sie nur noch pürierte Kost und angedickte Getränke.
Bitte fülle morgen die Trinkmenge und die Ein- und Ausgabe-Liste (I/O) genau aus. Sie trinkt im Moment nicht ausreichend, wir müssen auf Dehydratation achten. Arzt und Pflegedienstleitung sind informiert.
Kannst du mir morgen kurz per E‑Mail zurückschreiben, wie viel sie getrunken und gegessen hat und ob der Schlucktest vom Logopäden bereits durchgeführt wurde?
Danke und liebe Grüße
Julia, Spätdienst
Verstehe den Text:
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Welche Probleme hat Frau Keller beim Essen und Trinken und welche Maßnahmen wurden deshalb getroffen?
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Was soll die Ernährungskraft in der nächsten Frühschicht genau dokumentieren und Julia danach per E-Mail mitteilen?
Nützliche Redewendungen:
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vielen Dank für deine Information zu Frau Keller.
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Ich habe heute beobachtet, dass …
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In der Ein- und Ausgabe-Liste habe ich dokumentiert, dass …
vielen Dank für deine Information zu Frau Keller.
Heute Morgen habe ich darauf geachtet, dass sie nur pürierte Kost und angedickte Getränke bekommt. Sie hat zum Frühstück ungefähr 200 ml Tee und 100 ml Wasser getrunken, zum Mittagessen noch einmal 150 ml Saft. Insgesamt waren es heute ca. 450 ml.
Sie hat etwa die Hälfte der pürierten Hauptmahlzeiten gegessen. In der Ein- und Ausgabe-Liste habe ich alles dokumentiert.
Der Schlucktest vom Logopäden wurde heute noch nicht gemacht. Die Pflegekraft sagt, der Termin ist für morgen geplant.
Viele Grüße
[Ihr Name]
Übung 2: Dialogkarten
Anleitung: Wähle eine Situation aus und übe das Gespräch mit deinem Lehrer oder deinen Mitschülern.
Flüssigkeitsbilanz auf der Station besprechen
Pflegefachmann Jonas: Anzeigen Anna, Frau Keller hat heute erst 600 Milliliter getrunken, laut Flüssigkeitsbilanz liegt sie seit zwei Tagen deutlich unter ihrem Flüssigkeitsbedarf.
Pflegefachkraft Anna: Anzeigen Ja, das habe ich im I/O-Formular auch gesehen, die Einfuhr ist zu niedrig, wir müssen die Flüssigkeitszufuhr enger überwachen.
Pflegefachmann Jonas: Anzeigen Mir ist aufgefallen, dass ihr Mund sehr trocken ist und der Urin ziemlich konzentriert aussieht, ich mache mir Sorgen wegen Dehydratation.
Pflegefachkraft Anna: Anzeigen Dann sollten wir mit dem Arzt über eine zusätzliche Infusion sprechen und gleichzeitig regelmäßig die Urinmenge kontrollieren und die Vitalzeichen überwachen.
Pflegefachmann Jonas: Anzeigen Ich biete ihr bei jeder Lagerung etwas angedickte Flüssigkeit im Trinkbecher mit Griff an, wegen ihrer leichten Dysphagie und dem Aspirationrisiko.
Pflegefachkraft Anna: Anzeigen Gut, trag bitte jede Ein- und Ausfuhr direkt ins Speise- und Trinkprotokoll ein, dann können wir morgen früh die Flüssigkeitsbilanz gemeinsam auswerten.
Offene Fragen:
1. Wie würden Sie vorgehen, wenn die Trinkmenge einer Patientin seit zwei Tagen deutlich unter dem Flüssigkeitsbedarf liegt?
2. Welche Anzeichen von Dehydratation beobachten Sie im Dienst am häufigsten und wie reagieren Sie darauf?
Übung 3: Schreibübung
Anleitung: Beschreiben Sie in 8 bis 10 Sätzen, wie Sie auf Ihrer Station oder in Ihrer Einrichtung die Flüssigkeitszufuhr von Patientinnen und Patienten beobachten und dokumentieren, und nennen Sie typische Probleme im Alltag.
Nützliche Ausdrücke:
In meiner Einrichtung ist es wichtig, dass … / Wir dokumentieren die Trinkmenge, indem … / Ein häufiges Problem bei der Flüssigkeitsbilanz ist … / Wenn ich eine Veränderung bemerke, informiere ich …